Umzugshelfer in Hamburg-Harburg

Wer nach Hansestadt-Harburg zieht, zieht praktisch in eine eigene Stadt. Harburg liegt, anders als der „Rest“ von Hamburg, südlich der Elbe. Der Stadtteil Harburg hat keine 30.000 Einwohner. Aber im gleichnamigen Bezirk der Hansestadt leben rund 170.000 Einwohner. Das heißt: Etwa jeder zehnte Hamburger ist Harburger. Wer einen Umzug nach Harburg angeht, findet hier fast alles, was eine mittlere Großstadt braucht:

  • Eine lebhafte Einkaufszone und das beliebte Phoenix-Einkaufszentrum
  • Eine eigene (Technische) Universität und alle Schulformen
  • Eine sehr vielschichtige Bevölkerungsstruktur – und natürlich auch jede Menge studentische Umzugshelfer
  • Eine Art Hafencity – wenn auch kleiner als das Pendant im nahen Hamburg, aber ebenfalls mit viel Wasser, schicken Büros und Wohnungen
  • Eine eigenen Hafen – zwar viel kleiner als der Hamburger Hafen, aber sehr reizvoll, mit Binnenschiffen, historischen Schiffen und Hausbooten
  • Neben mehreren S-Bahnhöfen einen eigenen Fernbahnhof. Dort halten fast alle Fernzüge, die aus Hamburg-Hauptbahnhof kommend nach Bremen, ins Ruhrgebiet oder nach Frankfurt und München fahren
  • Relativ günstige Mietwohnungen im verkehrsreichen Harburger Zentrum (hier klappt der Umzug nach Harburg nur mit einer Halteverbotszone), aber auch Grüngürtel im Bezirk Harburg. Dort finden sich zum Beispiel die bei Familien beliebten Stadtteile Hamburg-Fleestedt, Fischbek oder Marmstorf oder die Wohnhochhäuser in Neugraben und Stillhorn. Auch Cranz und Hamburger Teile des „Alten Landes“, des größten europäischen Obstbaugebietes, gehören zum Bezirk Harburg

Gut, Harburg hat keine Elbphilharmonie

Aber es gibt in Hamburg-Harburg ebenfalls jede Menge Kultur – zum Beispiel ein Theater und das Archäologische Museum Hamburg/Helms-Museum. Wem das nicht reicht, der fährt eben eine gute Viertelstunde mit der S-Bahn oder per Auto über die Elbbrücken „nach Hamburg“. Harburg hat auch keine schicke Außenalster. Aber es gibt ebenfalls einen fast innerstädtischen See – den beliebten Außenmühlenteich in Harburg/Wilstorf.

Wie sieht es mit städtebaulicher Tradition aus?

Harburg war und ist ein Verkehrsknotenpunkt sowie ein bedeutender Standort für Industrie-, Technologie- und Logistikunternehmen. Entsprechend stark wurde das historische Harburg, ähnlich wie Hamburg, im Zweiten Weltkrieg zerstört. Trotzdem können in einzelnen Straßenzügen noch historische Altbauten und Fachwerkhäuser bestaunt werden – zum Beispiel in der Lämmertwiete.

Was hat Harburg, was Hamburg nicht hat?

Einen nach ihm benannten Landkreis, der bereits zu Niedersachsen gehört. Der Landkreis Harburg bietet viele gut angebundene und besonders bei Familien beliebte Wohngemeinden. Einige liegen im platten Land, in Elbmarsch oder Seevetal, einige bereits in den leicht hügeligen Ausläufern der angrenzenden Lüneburger Heide. Nur wenige Autominuten von Harburg und Hamburg entfernt, finden Landliebhaber beschauliche Dörfer mit besonderen Traditionen. In Lindhorst bei Hittfeld findet zum Beispiel alljährlich das Hahnenwettkrähen statt. Wer lieber in die Nachbarschaft menschlicher Lautsprecher zieht, leistet sich ein exklusives Wohnhaus in Tötensen, der Wahlheimat von Dieter Bohlen…

Ein weiterer Grund für den Umzug nach Harburg? Die fast 160 Meter hohen Berge!

Wer durch den Elbtunnel von Hamburg-Altona in Richtung westliches Harburg fährt, sieht sie hinter Containerschiffen und -kränen am Horizont aufragen: die Harburger Berge, zusammen mit den Lohbergen „Schwarze Berge“ genannt. Die bewaldeten Hügel sind rund doppelt so hoch wie der Süllberg im feinen Hamburg-Blankenese, der auf der nördlichen Elbseite erkennbar ist. In den Schwarzen Bergen gibt es sogar Downhill-Strecken für Mountainbiker. Sie und viele Bergwanderer kehren gern in die urige „Kärntner Hütte“ ein. Familien, die nach Hamburg-Harburg gezogen sind, besuchen Streichelschweine, Bären & Co. im Wildpark Schwarze Berge oder das Freilichtmuseum Kiekeberg.

 

 

Bildquelle: Pixabay/LindaLioe

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